Denke immer daran , alles was wir hier auf dieser Welt nutzen ist nur geborgt, gehe mit allem entsprechend sorgsam um , damit unsere Nachkommen uns nicht verachten , sondern auch ein glückliches Leben , in einer gesunden Natur und Umwelt erleben können !!!

 Ausgrabungen am Alex und ehemaligen Georgenkirchplatz

 Bei den Bauarbeiten zu einer Tiefgarage am Alexanderplatz sind Fundamente einer preußischen Exerzierhalle und ein Friedhof entdeckt worden am ehemaligen Georgenkichhof.

    

    

Die Baustelle Alexanderplatz    

Die bei Bauarbeiten zu einer Tiefgarage entdeckten archäologischen Funde am Alexanderplatz sollen Aufschluss über die städtebauliche Entwicklung im 18. Jahrhundert geben. Das teilten Archäologen des Landesdenkmalamtes mit. Entdeckt wurden die Fundamente einer preußischen Exerzierhalle aus dem Jahr 1769 sowie 50 Skelette eines ehemaligen Friedhofs. "Die Topographie des Alexanderplatzes wurde im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört, jetzt erhoffen wir uns Erkenntnisse über die damalige preußische Königsstadt", sagte Michael Hofmann vom Landesdenkmalamt in Berlin.

  

Der Archäologe Manuel Escobedo kommt aus Peru und ist mein Freund geworden

und ist sehr hilfsbereit bei der Auskunft zu meinen Fragen der Stadtgeschichte.

Die Exerzierhalle 1769

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 Die Exerzierhalle aus dem Jahr 1769 wurde von dem preußischen Baumeister David Gilly erbaut. "Das Besondere an dem Bau ist das geschwungene Bohlendach mit 18 Bögen, das ohne einen einzigen Sockelpfeiler errichtet wurde", sagte Hofmann. Ursprünglich sei die Exerzierhalle für militärische Übungen gebaut worden. Später wurde sie als Lagerhalle der Volksbühne genutzt.

 

 

 

Außerdem wurden auf dem Bauareal rund 80 Gräber eines Friedhofs entdeckt, der bereits vor der Exerzierhalle im Jahr 1713 angelegt worden war. 50 Skelette haben die Archäologen bisher geborgen. "Die Skelette werden auf ihr Geschlecht und ihr Alter hin untersucht und sollen Aufschluss geben über damalige Lebensumstände", sagte Ausgrabungsleiter Torsten Dressler.  

Skelette am Alexanderplatz

 

 

 Mögen die Toten jetzt endlich ihre Ruhe finden !!

Auch Reste und Fundamente der St.Georgenkiche sind freigelegt worden.

 Hier noch ein sehr interessanter Link zum Thema :Ausgrabungen am Alex

 

St. Georgenkirche und der Georgenkirchplatz

Die Georgenkirche wurde im 13. Jh. als Spitalkirche vor den Toren der Stadt, dem Oderberger Tor errichtet. Schon 1693 war die Spitalkirche, die etwa 200 Menschen fassen konnte, zu klein und wurde in der Breite erweitert. 1704 bis 1705 erfolgte dann eine Verlängerung nach Osten. 1712 bis 1714 brach man den Dachreiter auf dem Westgiebel ab und setzte statt dessen vor die nördliche Hälfte der Westfront einen viergeschossigen Turm.

1797 Die Georgen Kirche


Ursprünglicher Standort: Karl-Marx-Allee / Ecke Otto-Braun-Straße in der Nähe vom Alexanderplatz

1857 Geogenkirche

1894- 1898 entstand nach Plänen von Johannes Otzen die dritte Georgenkirche.

1898 Die neue Georgenkirche

Die alte Kirche wurde abgebrochen, nachdem am 1. Februar 1898 das (östlich dahinter) von Johannes Otzen erbaute neue Gotteshaus eingeweiht worden war.
Die erste Kirche bzw. Kapelle wurde zusammen mit dem Spital des Heiligen Georg um 1275 errichtet.

1880 Das Georgenhospital am Georgenkirchplatz

Die Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört. Der Turm war erhalten, wurde aber, entgegen dem Willen der Gemeinde, 1950 gesprengt.
Heute steht dort kurz daneben das Haus des Reisens.

     

 1950 Zustand kurz vor Sprengung

An die Georgenkirche erinnert die Georgenkirchstraße, in der sich heute das Konsistorium der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz  

 

 

Fundamente der St.Georgenkirche   

 

Bodenfliesen der St.Georgenkirche    

     

 

   Fassadensteine und Zierziegel der St.Georgenkirche


Um den Georgenkirchplatz

 

 Der Kirchhof diente - bevor die Georgenvorstadt (ab 1701 Königstadt) entstanden war - zur Bestattung der im dortigen Pesthaus und Hospital Verstorbenen und der Armen. Fast direkt am Kirchhof, in der damaligen Landsberger Straße, lag Mitte des 16. Jahrhunderts der Rabenstein, eine Hinrichtungsstätte. Die dort zu Tode Gebrachten wurden ebenfalls auf diesem Friedhof begraben. 1828 beschreibt Gaedicke den Platz so: "Der Georgenkirchhof um die Kirche ist jedoch kein Begräbnisplatz mehr, sondern ein herrlicher Platz, ungepflastert und 400 Schritt im Umfange." Und somit erhielt er auch am 13.1.1864 den Namen Georgenkirchplatz.
Der Georgenkirchplatz, auf dem die Georgenkirche stand, lag am Beginn der Georgenkirchstraße, nordöstlich des Alexanderplatzes, etwa in Höhe des Büro- und Geschäftshauses Otto-Braun-Straße 70/72. Der Platz existiert nicht mehr. Er fiel bei der Bebauung des Stadtzentrums in den sechziger Jahren zum Opfer.

1890 Eingang in den Georgenkirchhof

    

1914 links Georgenkirchplatz 12 und rechts Georgenkirchplatz 11

1927 Georgenkirchplatz 20-25

1930 Luftaufnahme Alex mit Georgenkirche


Es ist vollbracht die Tiefgarage am Alex

                   

Mit einem großen Festakt ist am 26. November 2010 in Berlin die Tiefgarage „Am Alexanderplatz“ eröffnet worden. Senatsbaudirektorin Regula Lüscher (4. von links) und Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke (5. v. l.) schnitten gemeinsam mit Bauherr und Betreiber das Band durch. Sie zeigten sich von der hohen gestalterischen und baulichen Qualität der Tiefgarage beeindruckt. Als Projektrealisierer durfte sich WÖHR + BAUER-Geschäftsführer Wolfgang Roeck (3. v. l.) zugleich über Bestnoten im ADAC-Tiefgaragentest freuen. So wurde die Garage am Münchner Angerhof tags zuvor als beste Garage Deutschlands ausgezeichnet. Die Tiefgarage am Bebelplatz wurde von den Experten mit der Note „sehr gut“ unter die Top Drei und zur besten Garage Berlins gekürt.

An die optimale Erreichbarkeit ist gedacht

Die Autofahrer steuern unkompliziert über zwei Einfahrtsrampen auf dem Mittelstreifen der Alexanderstraße in das moderne Parkobjekt. Als Ansprechpartner vor Ort unterstützen qualifizierte Q‐Park Mitarbeiter die Kunden rund um die Uhr bei allen Belangen rund ums Parken. Doch das ist nicht alles. Der Betreiber bietet Kunden in seinem neuen Vorzeigeobjekt zusätzliche Services wie kostenloser Verleih von Kinderbuggies für den Stadtbummel, kostenloser Regenschirmverleih oder Schuhputzautomaten – um nur einige praktische Extras zu nennen.

 

 

Ich würde mich über alte Bücher, Fotos , Karten ,Ansichtskarten, Bilder und Geschichten über das "Alte Berlin" freuen und denke nicht , dass hat er schon oder das kennt er schon !! Alles ist für mein Hobby "Das Alte Berlin " immer wieder spannend !! Ich hole mir auch das Material ab oder komme für die Transport- oder Versandkosten auf.

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