Denke immer daran , alles was wir hier auf dieser Welt nutzen ist nur geborgt, gehe mit allem entsprechend sorgsam um , damit unsere Nachkommen uns nicht verachten , sondern auch ein glückliches Leben , in einer gesunden Natur und Umwelt erleben können !!!

 

 Ausgrabungen am Roten Rathaus

 für U-Bahnlinie U5 und Baustelle der U5

Vor dem Berliner Rathaus und am Marx-Engels-Forum hat das Landesdenkmalamt Berlin im Oktober 2009 mit neuen Ausgrabungen begonnen.

Älteste Perspektivansicht von Berlin aus dem Jahre 1688 von J.B. Schultz

Hier ist das Ausgrabungsgebiet mit rot gekennzeichnet

Innerhalb weniger Tage legten die Archäologen die Kellermauern der ehemaligen Oberpostdirektion aus dem späten 19. Jahrhundert frei. Bereits jetzt stießen sie auch auf Mauern, die wesentlich älter sind und auf das 15. – 17. Jahrhundert zurück gehen dürften. Sie gehören zu der Wohnbebauung, die bis zum Zweiten Weltkrieg zwischen Spree und Alexanderplatz stand. Hier liegt die Berliner Keimzelle der mittelalterlichen Doppelstadt Berlin-Cölln. Erste Funde aus dem späten Mittelalter bestätigen diese Datierungen.

  

 

Die ausgegrabenen Keller werden wissenschaftlich dokumentiert, dann vorsichtig abgetragen. Die Archäologen hoffen, darunter noch ältere Spuren freizulegen, die Aufschluss über das Leben der ersten Berliner liefern könnten. Auch wird mit Siedlungsspuren aus vordeutscher, z.B. slawischer Siedlungszeit gerechnet, da das Gelände in Spreenähe schon seit etwa 10.000 Jahren beste Lebensbedingungen bot.

   

1931 Königsstrasse 60 Hofpostamt

In der Königstraße stand einst das barocke Palais Grumkkow, dessen Mittelrisalit im "Hofpostamt" im ersten Hof wieder verwendet wurde.

1724 Koenigsstrasse Fassade Palais Grumbkow wurde 1875 abgerissen

 Fundstücke aus dem Keller des Hofpostamtes , Knochen und Splitter aus Ton  geben Hinweise zur Lebensweise der früheren Bewohner Berlins.

Fundamente des alten Rathauses von Berlin in der Mitte erkennbar Keller-

rundgewölbe. Es wurde auch ein Waffenraum im Keller des Rathauses gefunden

und mit ein paar Gewehren und Munition. Aber ich ,wie so oft leider zuspät gekommen !! 

 

Das Alte Rathaus von Berlin mit Gerichtslaube

 Es wird weiter nach Spuren unserer Vorfahren gesucht und das mit großer

Geschwindigkeit . Fotos vom Juli 2010 :

 

Man sucht  in  den Kellermauern der ehemaligen Post und der angrenzenden, im Zweiten Weltkrieg ausgebrannten und später abgetragenen Häuser abgerissen werden, um buchstäblich tiefer in die Geschichte vorzudringen. Gezielt suchen die Forscher nach Hofarealen, Brunnen, Kloaken. Vor allem dort, wo spätere Kellerbauten nicht die älteren Schichten "durchstoßen" haben, könnten sich einmalige Fundstücke verbergen.

Aus dem 13./14. Jahrhundert konnten auch einige z.T. Fundreiche Abfallgruben ausgegraben werden.

In den Gruben befanden sich zum größten Teil Keramikfragmente von Kugeltöpfen, Kannen oder Mündelbecher aus blaugrauer Keramik, aber auch Fragmente von Kannen, Bechern und Henkeltöpfen aus Steinzeug und grünbraun glasierter Keramik.

Durch die Vielzahl der Scherben konnten mehrere Gefäße wieder rekonstruiert werden. Weiterhin haben sich in den Gruben und Schichten viele Tierreste erhalten, die nach ihrer Bestimmung zahlreiche Aspekte zur Ernährung der ersten Berliner , zur Bedeutung und Vielfalt der Tierhaltung, des Fischfags-Fischhandels und der Jagd liefern werden.

Mehrfach haben sich auch Reste ehemaliger kleiner Holzkeller aus dem 13.Jahrhundert erhalten.Die Keller waren etwa 3X4 Meter bis 4X5 Meter groß und noch bis ca. 50 cm im Boden erhalten. Die Konstruktion der Bauwerke bestand aus einem Schwellrahmen, oftmals mit gezapften Eckpfosten, auf denen Spaltbohlenwände in einer Nut saßen, oder es wurden außen unmittelbar neben der Schwellrahmen-Konstruktion , Spaltbohlenwände aufgestellt, die durch den Druck der aufgeschütteten Erde gehalten wurden.

     

Pfanne mit Innenglasur 17.Jahrhundert                 Henkeltopf aus Steinzeug  14.Jahrhundert

                       

Geldkassette mit Brandspuren und verkohlten Geldscheinen  vom Ende des 2.Weltkriegs aus den Kellerräumen Koenigstrasse 50 dort wohnete der

Steuerberater  Ehrhard Oewerdieck

Die größten Hoffnungen setzen die Archäologen daher hier auf das gut 3000 Quadratmeter große Grabungsfeld unmittelbar am Roten Rathaus, das gerade in Angriff genommen wird. Dort können sie nämlich nicht nur unter der Bebauung der ehemaligen Königstraße buddeln, sondern auch im über Jahrhunderte unbebauten Straßenbereich. Knochen könnten Auskunft über Nahrung und Gesundheit der frühen Berliner geben, Werkzeug und Keramik über ihre Lebens- und Arbeitsverhältnisse.

Und vielleicht wüssten die Forscher dann auch, ob der Urberliner berlinerte oder slawisch sprach. Hofmann ist optimistisch. "Wenn wir hier nichts aus dem Frühmittelalter oder der Slawenzeit finden", sagt er, "dann gibt es nichts." Bei den Grabungen auf dem heutigen Marx-Engels-Forum im Bereich der ehemaligenKönigstrasse 57-62 im Hofbereich , der von Überbauungen verschont geblieben war,haben sich in einer Stärke von ca.2,4 Meter etwa 12 Kulturschichten erhalten, die die Aufsiedlung vom 13.bis zum 20.Jahrhundert belegen.

In der untersten dunkelgrauen Schicht kamen neben zahlreichen Keramikfragmente des 13.Jahrhundert , auch die Reste eines Kalkbrennofens zum Vorschein.Dieser Befund belegt erstmals die Produktion von Kalk im mittelalterlichen Berlin. Der gewonnene Kalk wurde als Anstrich für die Fachwerkhäuser verwendet.

Königstrasse 61 Ausgrabung eines Brunnen

   

Auf dem Grundstück Königstrasse 61 konnten unter den neuzeitlichen Kellerböden u.a. zwei mittelalterliche Kastenbrunnen aus Eiche freigelegt werden. Der abgebildete Brunnen war etwa 1,5 X 1,5 Meter groß und reichte bis etwa 3 Meter unter den mittelalterlichen Laufhorizont. Dendrochronologische Untersuchungen an mehreren Eichenhölzern des Brunnen ergaben ein Alter um 1220.

Mehrfach haben sich auch Reste ehemaliger kleiner Holzkeller aus dem 13.Jahrhundert erhalten.Die Keller waren etwa 3 X 4 Meter bis 4 X 5 Meter groß und noch bis ca. 50 cm im Boden erhalten.

Mittelalterliche Abfallgrube 1.Hälfte des 14.Jahrhundert

1939 Die Häuserfronten der Königstrasse 50-52

Tressorfund in der Königsstrasse 51 befand sich die Lexius-Apotheke

Abfallgrube unter dem Kellerfussboden mit Oellampen 17.Jahrhundert

1900 Die Häuserfronten der Königstrasse 51-52

1928 Die Häuserfronten der Königstrasse 51-54

Die archäologischen Ausgrabungen erfolgen in den Bereichen, wo die Baugrube für den Start des U-Bahnbaus vom Alexanderplatz zum Brandenburger Tor liegt und später die Bahnhöfe Berliner Rathaus und Museumsinsel entstehen werden. Für Archäologen sind diese großen Bauvorhaben überaus wertvoll, um den zuvor versiegelten Raum in der historischen Mitte Berlins wissenschaftlich untersuchen zu können. Berlin bekommt damit Zeugnisse seiner Geschichte, eine schnelle Verkehrsverbindung zwischen Hauptbahnhof und Alexanderplatz und neue architektonisch ansprechend gestaltete Bahnhöfe. Bei der Gestaltung der U-Bahnhöfe Berliner Rathaus und Museumsinsel werden die Ausgrabungsergebnisse und damit die Darstellung der Geschichte Berlins Berücksichtigung finden. Die Ausgrabungen dauern vermutlich bis März 2011. Die Bauarbeiten an der U-Bahn werden voraussichtlich im Jahr 2017 abgeschlossen sein.

  

Ein Fund außergewöhnlich qualitätsvoller Keramik belegt auch die Beziehungen

Berlin-Brandenburg zu entfernten europäischen Regionen.

Es sind Majolikaschalen, die in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Urbino,

in Norditalien, hergestellt wurden.

Die im „istoriato“ Stil bemalten Schalen waren keine Gebrauchsgegenstände, sondern

Kunstprodukte, die noch heute Sammlungsobjekte bedeutender Kunstgewerbemuseen

in aller Welt sind.

 

  Oktober 2010

Bei Bohrungsarbeiten entdeckten Arbeiter ein altes Kellergewölbe. Der Boden sackte daraufhin wie in einem Trichter unterirdisch ab. Jetzt müssen Statiker und Experten klären, wie viele dieser alten Räume noch unter der Erde schlummern.

 

„Wir werden jetzt umfangreiche Schall- und Impulsmessung durchführen lassen, um zu sehen, mit wie vielen solcher alten Kellerfundamente wir es zu tun haben“, so Ephraim Gothe (SPD). Laut dem Baustadtrat waren Mitarbeiter der Telekom, die Leitungen für die neue U-Bahn verlegten, bei Bohrungen auf den metertiefen Hohlraum gestoßen, der sich als alter Kellerraum entpuppte.

Dass die Keller der abgerissenen Häuser teils aus dem Mittelalter über zwei Stockwerke verfügten, war nicht bekannt, erklärte der Politiker. Mir schon, aber auf mich hört ja keiner !!!!!!!!!

Das Ziel der BVG, die U55 bis 2015 vom Alex bis zum Amtssitz des Regierenden fahren zu lassen, sei laut BVG-Sprecherin Petra Reetz trotz der Stabilitätsmessungen noch aktuell. Wie lange es dauert, alle Hohlräume zu finden und diese aufzufüllen, können aber erst die vollständigen Ergebnisse der Messungen zeigen.

November 2010 

  

   Das verschollen geglaubte Alte Rathaus

   siehe oben ist gefunden   !!!!

  

 Hier die Grabungskarte. "Fläche 2" ist das Alte Rathaus, blau die Gerichtslaube.

   Nach der Grundlage des gemeinfreien Straube-Planes Berlin von 1910.

   

Fundzeichnung des Rathauspfeiler vom Alten Rathaus gestellt vom Landesdenkmalamt Berlins

 

 Hier die Kellerfundamente des Alten Rathauses Berlins

 

So sah das Alte Rathaus von Berlin  Innen aus

    

 Die archäologischen Funde vor dem

  Roten Rathaus gilt es zu erhalten !!!!!!!!!!! 

Klar ist, dass die archäologischen Funde gegenüber dem Roten Rathaus in Mitte den Bau der U-Bahnlinie 5 erheblich verzögern werden. Klar ist auch, dass der Bau teurer wird als gedacht. Trotzdem wollen die Abgeordneten im Ausschuss für Stadtentwicklung die Ausgrabungen fortsetzen und sich für den Erhalt der Funde einsetzen. Das ergab die Sitzung des Ausschusses am Montag. Zuvor hatten die Abgeordneten die Ausgrabungsstelle besichtigt.

Nach Informationen des Tagesspiegels sollen die Grabungen im Frühjahr kommenden Jahres fortgesetzt werden. Vor vier Wochen hatte die BVG erklärt, die Grabungen sollten Ende des Jahres beendet werden, weil Anfang 2011 „die Leitungsbauer am Zuge“ seien. Außerdem sollen die architektonischen Pläne für den Bahnhof überarbeitet werden, damit die unter dem Pflaster entdeckten Teile des barocken Alten Rathauses erhalten bleiben. Diese Maßnahmen werden auch die Kosten des Projektes in die Höhe treiben.

 

                                                                                  

 Sensation aus dem Schutt

  "Entartete Kunst" gefunden

 

Im Berliner Stadtzentrum sind elf Skulpturen der Klassischen Moderne geborgen worden, die in der NS-Zeit als entartet diffamiert worden waren. Auf die Kunstwerke, die seit mehreren Jahrzehnten verschollen waren, sind Archäologen bei Grabungen zur Vorbereitung des U-Bahnbaus am Roten Rathaus gestoßen. Es sei „ein kleines Wunder“ und zugleich ein Dokument des „Wahnsinns der Nazis“, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) bei der Vorstellung der Kunstwerke in Berlin.

Die Kunstwerke wurden zwischen Januar und Oktober 2010 in einstigen Kellerräumen der früheren Königstraße Nr. 50 freigelegt und stammen nach Einschätzung von Experten möglicherweise aus Räumen des Steuerberaters Ehrhard Oewerdieck (1893-1977). Das Haus wurde 1944 durch einen Brand zerstört.

  

        

 Die unerwarteten Entdeckungen bei Grabungen am Ort des alten Rathauses aus dem 13. Jahrhundert seien ein „ganz, ganz spektakulärer“ Bodenfund, betonte der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger. Die Werke, die in den vergangenen Jahrzehnten verschüttet waren, seien „von der Geschichte gezeichnet“. Die Skulpturen sollen nicht restauriert, sondern mit den bleibenden Spuren ihres Schicksals gezeigt werden, sagte Landesarchäologe Matthias Wemhoff.     

   

     

                                   

Stand 05.04.2011

Stand 27.09.2011 oberen 4 Fotos

 

Es wird gegraben und gegraben und es  ist immer wieder spannend wie wir die Geschichte , das Entstehenunserer Stadt erleben !! Von mir ein ganz großes Danke an alle Beteiligten, die es uns erlauben dies mit zu erleben.

 

Stand 09.11.2011 

Es wurde alles wieder geschlossen siehe Foto oben, damit die nächsten Bauarbeiten zur Verlängerung der U-Bahn Linie U5 beginnen können und jahrelang wurde geplant, wurden Entwürfe geändert und auch kräftig gestritten. Ich bin sehr enttäuscht , nichts von den alten Fundamenten wurde gesichert und für unsere Nachkommen erhalten ???!!! Am Montag den 23.04. 2012 war es dann so weit: Die Schaufeln eines Baggers bohrten sich ein wenig in den Sand – und damit starteten am Marx-Engels-Forum offiziell die Arbeiten zum Lückenschluss der U-Bahn-Linie U5 zwischen dem Alexanderplatz und dem Bahnhof Brandenburger Tor, von dem aus bereits die Stummellinie U55 zum Hauptbahnhof führt. Drei neue Stationen wird es an der 2,2 Kilometer langen Strecke geben, die maximal 433 Millionen Euro kosten soll – Berliner Rathaus, Museumsinsel und Unter den Linden, wo ein Kreuzungsbahnhof mit der U6 (Alt-Tegel–Alt-Mariendorf) entsteht.

Der neue U-Bahnhof Museumsinsel

 

Der neue U-Bahnhof Unter den Linden

Wie Pilze sehen die Stützen im U-Bahnhof Berliner Rathaus aus, den Oliver Collignon entworfen hat. Vitrinen sollen Funde der Grabungen zeigen, die nebenan im November endeten. Reste des alten Rathauses wurden freigelegt.
 

2019 sollen die Arbeiten beendet sein.

Die nächsten Jahre werde es nun laut und dreckig werden, kündigte BVG-Chefin Sigrid Nikutta an. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit warb bei Anwohnern und Geschäftsleuten um Verständnis. Geduld müssen auch Autofahrer und Fahrgäste der U6 aufbringen. Die Linie wird zwischen Friedrichstraße und Französischer Straße vom 1. Juli für 16 Monate unterbrochen; ebenfalls von Juli an wird die Friedrichstraße im Kreuzungsbereich mit den Linden gesperrt sein.

   

 

Baustelle Startschacht  U5 zum Bahnhof Rotes Rathaus und zum Bahnhof Brandenburger Tor

Fast immer dauerten U-Bahn-Bauprojekte in Berlin jedoch länger als ursprünglich veranschlagt. Bei dem Bau des Teils zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor kam es zum Beispiel unter dem Pariser Platz zu einem Wassereinbruch im Tunnel.Und wie wir sehen .sieht es in der Rathausstrasse nicht viel besser aus.

Die Folge: Das Erdreich rund um den unterirdischen Bahnhof musste von oben mithilfe von Spezialapparaturen künstlich vereist werden. Das aufwendige Verfahren verteuerte den Bau um Millionen und war mit dafür verantwortlich, dass die Bauzeit nur für den nur 1,8 Kilometer langen Abschnitt letztlich 14 Jahre betrug .

Nun hoffen wir alle, das es nicht wieder zu einem Millionenloch führt.

       

 

Baustelle U-Bahnlinie U5 Rathausstrasse

Hier der Startschacht für die Tunnelbohrmaschine, Baulogistikfläche für den Lückenschluss U5 U-Bahnlinie

 

 

 

Vorbereitung Unterquerung von Spree und Spreekanal

Auch bei der nun avisierten Verlängerung der Trasse Unter den Linden sind unvorhergesehene Ereignisse oder Widrigkeiten möglich. So müssen auf Höhe der Schlossbrücke die Spree und der Spreekanal unterquert werden. Der Baugrund gilt als fragil, weshalb die Experten bereits zum jetzigen Zeitpunkt teure Vereisungen planen. Im so verfestigten Erdreich sollen sich die Tunnelbohrmaschinen stabiler vorwühlen können.

Baustelle neue Trasse U5 zum Bahnhof Museumsinsel

 

Der U-5-Weiterbau wird von Bilfinger & Berger realisiert. Dem Konzern obliegt auch der Bau der Kölner U-Bahn. Dort waren im Jahr 2009 in der Altstadt das Gebäude des Stadtarchivs und ein Teil des U-Bahntunnels eingebrochen, weil zu wenig Bewehrungsstahl im Beton verbaut worden war. "Dass nun wieder derselbe Konzern mit zum Teil denselben Leuten die U 5 baut, führt nicht gerade zu einem Vertrauensgewinn finde ich und was sagt ihr Berliner ???

 

Stand März 2013

 

 Stand April  2013

 

Die Tunnelbohrmaschine ist am Ort und trägt den Namen

"Bärlinde"

 

700 Tonnen schwer, 74 Meter lang, 6,50 Meter Durchmesser – das ist „Bärlinde“, die Tunnelbohrmaschine für die U-Bahnlinie 5. Am Montag wurde die Mega-Maschine nach bergmännischer Tradition auf diesen Namen getauft.

 

Die Strecke zwischen Marx-Engels-Forum und Brandenburger Tor ist 1,6 Kilometer lang. Also muss sich „Bärlinde“ insgesamt 3,2 Kilometer durchs Erdreich arbeiten, da zwei Tunnel gebaut werden. Für jede der beiden Röhren zwischen der künftigen Haltestelle Rotes Rathaus und dem Brandenburger Tor sind 18 Monate veranschlagt. Bis zum Herbst 2014 sollen die Tunnelröhren im Rohbau fertig sein.

Der Mega-Maulwurf in Berlin

 

Bärlinde gräbt sich nicht so einfach nur durch den Boden, sondern kleidet die frische Erdröhre auch gleich mit Betonteilen aus, den Tübbingen.Auch Gesteinsbrocken vo 60 cm Durchmesser sind im sonst sandigen Berliner Boden dank des stählernen Schneidrad kein Problem.

Technik die begeistert !! Im Grunde ist die Tunnelvortriebsmaschine  eine "fahrende Fabrik". Alleine der Kopf der Tunnelbohrmaschine steckt voller ausgefeilter Technik. Die Spitze des Bohrers bildet das  Schneidrad ,das sich ins Gestein fräst. Dahinter befindet sich das sogenannte Schild , eine Stahlröhre , die den Einbau der Tunnelauskleidung schützt. Die Druckwand hält die Bentonitsuspension, die den Boden versiegelt. Eine Förderpumpe leitet in Bentonit gelösten Boden ab. Größere Brocken zerkleinert ein Steinbrecher. Sogenannte Tübbinge Ringteile aus Stahlbeton, bilden die Tunnelauskleidung. Sie werden mit einem Erektor , einer Art Roboter, angebracht. Hydraulische Vortriebspressen drücken sich an den gesetzten Tübbingen ab und schieben den Bohrer vorwärts.

 

Hier wurde extra eine Schiffsverladeanlegestelle für den Abraum beim Bau der U-5 geschaffen, damit der Strassenverkehr entlastet wird , während der Bauphase.

Stand Mai  2013

Der Bauhafen U5 wird voll genutzt !!!

Hier wird alle 5 Minuten der Abraum der Tunnelbohrung der U5 in Kähnen abtransportiert

Und hier wird am neuen Bahnhof Museumsinsel gebaut und der Tunnelbohrer  hat diesen Ort in eine Richtung bereits passiert und ist heute am 5.Oktober 2013 bereits Unter den Linden höhe der " Neuen Wache" gelandet !!!

Stand Oktober 2013

Einblick in die unterirdische Baustelle für die Verlängerung der Berliner U5: 420 Meter Tunnel hat "Bärlinde" bereits gegraben. Insgesamt werden zwei 1620 Meter lange Betonröhren für die U-Bahn gebaut.

Bis hierher und nun stehen wir :

Weiterbau der U-Bahn-Linie U5 bis Januar gestoppt

Der Ausbau der U-Bahn U5 in Berlins Mitte kommt nicht voran. Wegen Wasserproblemen wird die Tunnelbohrmaschine noch bis Anfang Januar stillstehen. Deshalb ist im Moment nur "Betonkosmetik" möglich.

Hier warten die sogenannten Tübbinge Ringteile aus Stahlbeton

auf ihren weiteren Einsatz. Und vor dem Berliner Rathaus wird

die U-Bahnstation Rathaus verdichtet.

In der Mitte deutlich die Pilzstützen des Bahnhofes erkennbar !!

Baustelle U-Bahnhof Rotes Rathaus

Stand Dez.2013

 

Daneben entsteht ein weiterer Abschnitt mit den nächsten drei Stützen. Gerade wird die Schalung montiert.

 

               Das letzte Schalungssegment schwebt gerade herab                  

hier steckt viel Handarbeit drin !

... noch ein Stück, ...

... und passt.

Hier noch einmal der zukünftige Bahnhof U5 Rotes Rathaus

Die Baugrube schließt im Norden an den bereits in den 30er Jahren errichteten Tunnel an, der bis an die Jüdenstraße heranreicht. Dort befindet sich derzeit eine Kehranlage der U5. Die Kehranlage wird im Zuge des Neubaus der Station umgebaut und verlängert.
Die Station wird in Deckelbauweise errichtet. Dazu werden abschnittsweise Schlitzwände bis zu 32 m errichtet. Nach Aushub der ersten Meter wird die Deckenplatte betoniert. Anschließend erfolgt der Aushub unter dem Deckel und der Einbau der HDI-Sohle. Die Baugrube hat eine Länge von 132 m und eine breite von 20,30m  bis 31,1m . Die Tiefe beträgt maximal 28 m von der Geländeoberkante.
Im Ausbau wird die Station 2 Ebenen besitzen. In der ersten Ebene verkehrt die U5. Die Bahnsteige befinden sich an den Seiten mit einer Breite von ca. 4,00m. Eine Etage darunter wird eine Abstellanlage errichtet, die 4 Gleise enthält.
Die Abstellanlage kann später, falls die U3 vom Potsdamer Platz gebaut wird umgerüstet werden und Sie erhält dann auch Außenbahnsteige. Das Bauwerk wird so errichtet das der Umbau später möglich ist.
Der Zugang zur Station erfolgt nördlich der Rathausstraße an der Spandauer Straße (Westseite) sowie an der Jüdenstraße nördlich und südlich der Rathausstraße.
Im westlichen Anschluss an die Baugrube der Station Berliner Rathaus befindet sich die Startbaugrube für die Tunnelbohrmaschine. Sie ist 114 m lang und bis zu 23 m breit und ca. 10,50 m tief. Sie fällt nach Westen stark ab. Das Gefälle beträgt 40 Promille. Auch hier wird mit der Errichtung der Schlitzwände begonnen. Die Baugrube offen gelassen, um die TBM ohne Probleme montieren zu können. Nach dem Aushub unter Wasser erfolgt der Einbau von Auftriebspfählen und Unterwasserbeton sowie das Lenzen der Baugrube.
Nachdem der Vortrieb beendet ist, erfolgt der Einbau der Innenschale sowie der Decke. In den Streckengleisen der U5 wird eine Gleiswechselanlage vorgesehen. Vor dem Beginn des Schildvortriebstunnels wird eine Wehrkammer angeordnet.

 

3 Pilzstützen des Bahnhofs Berliner Rathaus sind gegossen und wie auch schon rechts wird alles geschlossen auf nächstem Foto !

Der erste Abschnitt der Decke ist bewehrt, die zwei Pilzstützen hier sind darunter verschwunden

Hier neu die Eingänge zur U5 vor dem Berliner Rathaus an der Jüdenstrasse , waren meines Wissens erst nicht geplant siehe nachfolgenes Bild.

So sah einmal das Planungsbild für die Eingänge des Bahnhofes Rotes Rathaus aus und dort sind nur die Ausgänge an der Spandauer Strasse erkennbar und siehe da die Grüne Insel dort links vor dem Rathaus wird nun ein Eingang zur U-Bahn und ich finde es gut !!!!

Baustelle U-Bahnhof Rotes Rathaus

Stand Februar 2014

 

Baustelle U-Bahnhof Rotes Rathaus

Stand Juni 2014

Der Bohrstand von Bärlinde liegt zwischen Friedrichsstrasse und Glinkastrasse

in Richtung Brandenburger Tor und nun läuft wohl alles wieder planmäßig.

 

Baustelle U-Bahnhof Rotes Rathaus

Stand September 2014

2015 März Der Bahnsteig Rotes Rathaus ist hier sichtbar

 2015 Mai Der Bahnhof Rotes Rathaus

2016 November Der Bahnhof Rotes Rathaus

 Anfang November 2014 verursachte der U-Bahn-Bau unter der Straße Unter den Linden massive Fahrbahnschäden. Seither steht "Bärlinde" still. Gutachter suchen noch nach den Ursachen. Die liegen mit großer Wahrscheinlichkeit im Berliner Untergrund mit seinem hohen Grundwasserstand und den geologisch komplizierten Bodenverhältnissen. Nun geht es jetzt Ende März oder Anfang April wieder weiter, aber

Die Kanzlerlinie U5 wird teurer und kommt später

Firmen fordern von Berlin fast 50 Millionen Euro zusätzlich. Wegen vieler Bauverzögerungen wird die U-Bahn-Lücke zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor erst Mitte 2020 geschlossen werden können.

 

Und was soll ich nun machen ? Der Bau der U-Bahnlinie  verzögert sich

auf 2019-2020 !??? Überall Wasser und Luft !!!!

 

Ich würde mich über alte Bücher, Fotos , Karten ,Ansichtskarten, Bilder und Geschichten über das "Alte Berlin" freuen und denke nicht , dass hat er schon oder das kennt er schon !! Alles ist für mein Hobby "Das Alte Berlin " immer wieder spannend !! Ich hole mir auch das Material ab oder komme für die Transport- oder Versandkosten auf.

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