Denke immer daran , alles was wir hier auf dieser Welt nutzen ist nur geborgt, gehe mit allem entsprechend sorgsam um , damit unsere Nachkommen uns nicht verachten , sondern auch ein glückliches Leben , in einer gesunden Natur und Umwelt erleben können !!!

 

 

 Die Museumsinsel Berlin

 

Übersicht der Museumsinsel 2010

1910 Die Alte Nationalgallerie mit Friedrichs Brücke

Aber vor dem Bau der Alten Nationalgalerie und den Kolonaden stand das sogenannte Welpersche Badehaus auf der Museumsinsel in Berlin und war eine private Badeanstalt, die von etwa 1805 bis 1865 bestand. Ihr Bau war von dem Berliner Stadtphysikus und „Geheimen Obermedizinalrat“ Dr. Georg Adolph Welper (1762–1842) initiiert worden, der damit zum Begründer des neuzeitlichen Badewesens in Berlin wurde.

Das Welpersche Badehaus 1865, kurz vor dem Abriss

1840 Rechts vom Packhof an der Friedrichsbrücke steht das Welpersche Badehaus

 Das Neue Museum

 

8. März 1841:

Friedrich Wilhelm IV, König von Preußen, befiehlt den Bau des Museums, weil die Räume des

Alten Museums für die Präsentation der wachsenden Sammlungen nicht ausreichend Platz bieten.

Er weist Ignaz Maria von Olfers, Generaldirektor der Königlichen Museen,

und Hofbaurat Friedrich August Stüler an, Pläne und Anschläge anfertigen und einreichen zu lassen.

19. Juni 1841:

Unter der Leitung von Oberbauleiter Carl Wilhelm Hoffmann beginnen die Bautätigkeiten.

Bestehende Gebäude werden abgebrochen, die Baugrube ausgehoben.

Es entsteht ein Pfahlrost aus 2.344 Pfählen, die mit einer aus Amerika importierten

Dampframme niedergebracht werden.

1843:

Die Grundsteinlegung wird gefeiert. Bis zum Ende des Jahres werden die Außenwände

errichtet und das Hauptgebäude unter Dach gebracht.

1999:

Die Museumsinsel Berlin wird in die UNESCO-Liste des Welterbes aufgenommen.

Beschlossen wird, den weiteren Sanierungen das durch die Planer der einzelnen

Gebäude auf der Museumsinsel entwickelte Gesamtkonzept,

den Masterplan Museumsinsel, zugrunde zu legen.

2003: Mit dem Wiederaufbau des Neuen Museums wird begonnen.
21. September 2007: Das Richtfest am Neuen Museum wird gefeiert.
5. März 2009:

Die Schlüssel für das Neuen Museum werden Michael Eissenhauer,

Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, übergeben.

 

1862 Das Neue Museum Ostfassade

 1870 Ostfassade Neues Museum mit Friedrichbrücke

      

 

2009 Das Neue Museum Westfassade

 

Das Neue Museum ist wiedereröffnet!

Seit dem 17. Oktober 2009 ist das Neue Museum wieder für Besucher geöffnet.

Errichtet wurde dieses Hauptwerk der Kunst-, Museums- und Technikgeschichte des 19. Jahrhunderts

nach Plänen Friedrich August Stülers. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurde es unter

der Leitung des britischen Stararchitekten David Chipperfield aufwändig restauriert und wiederhergestellt.

Das Ägyptische Museum und Papyrussammlung und das Museum für Vor- und Frühgeschichte

mit Objekten der Antikensammlung finden hier ihre neue Heimat.

Der Besuch des Neuen Museums ist nur mit einem Zeitfensterticket möglich.

Schade das der Seitenflügel vergessen wurde und so eine unverputzte Fassade ist nicht gut !!!

 


 

  

   

    

 Der neue gestaltete Innenhof der Alten Nationalgalerie und des Neuen Museums ist seit Mai 2010

wieder zu besuchen und sehr schön geworden.

 

 

Alte Nationalgalerie

Die Alte Nationalgalerie geht zurück auf eine Skizze Wilhelm IV. aus dem Jahr 1841 und die Entwürfe Friedrich August Stülers, die einen aufgesockelten tempelartigen Bau mit einer monumentalen Außentreppe und einer prunkvollen inneren Treppe vorsahen. Noch im Jahr des Baubeginns 1866 übernahm Johann Heinrich Strack die Bauleitung, da Stüler in diesem Jahr verstarb.

Am 21. März 1876 wurde die Nationalgalerie eröffnet. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt.

Erst 1948 wurde mit dem Wiederaufbau der bis dahin dachlosen Ruine begonnen,die bis zu diesem Zeitpunkt der Witterung ausgesetzt war. Gravierende Schäden an der

Haussubstanz wurden vorerst nur provisorisch behoben. 1950 wurde das zweite Ausstellungsgeschoss der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht.

1992 erfolgte der Auftrag zur Generalinstandsetzung der Alten Nationalgalerie mit dem Ziel,
neben der Schadensbeseitigung eine größere Ausstellungsfläche für die wiedervereinigten Sammlungsbestände aus Ost- und Westberlin zu schaffen. 1995 wurde mit den Umbaumaßnahmen im Außenbereich und 1998 mit der Generalsanierung begonnen.

     Am 2. Dezember 2001 wurde die Alte Nationalgalerie wiedereröffnet.

 

 

 

 

Das Bode-Museum

 Das Bode-Museum, 1904 als Kaiser-Friedrich-Museum eröffnet, gehört zum Ensemble

der Museumsinsel in Berlin und damit zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Es beherbergt die Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst

und das Münzkabinett. Am 17. Oktober 2006 wurde es nach knapp sechsjähriger

Renovierung wiedereröffnet und am 19. Oktober der Öffentlichkeit übergeben.

    

 

Der Gedanke, ein Kunstmuseum zu bauen, entstand um 1871 am kaiserlichen Hof in Berlin,

im Umfeld des langjährigen Kronprinzen, des späteren „99-Tage-Kaisers“ Friedrich III..

Konkrete Vorschläge dazu kamen von Wilhelm von Bode (er wurde erst später, 1914, geadelt).

Der Hofarchitekt Ernst von Ihne errichtete den Museumsbau zwischen 1897 und 1904[1]

für die von Bode aufgebaute Skulpturen- und Gemäldesammlung, deren Anfangsbestände

auf die Kunstkammern der Kurfürsten von Brandenburg zurückgehen. Am 18. Oktober 1904,

am Geburtstag Friedrichs III., der 1888 gestorben war, eröffnete das Museum.

Das Bauwerk im Stil des Neobarock steht auf der nordwestlichen Spitze der Museumsinsel,

auf einem unregelmäßig dreieckigen Grundstück von 6.000 m². Der Architekt hat es jedoch verstanden,

den Eindruck eines völlig symmetrischen und gleichschenkligen Gebäudes zu vermitteln,

ausgerichtet auf den halbrunden, von einer Kuppel überwölbten Eingangstrakt,

zu dem Brücken über die beiden Spreearme führen. Der Bau ist mit Rackwitzer,

Alt-Warthauer, Wünschelburger und FriedersdorferSandstein (alle entstanden in der Kreidezeit)

aus Schlesien verkleidet. Ein mit Fenstern versehener Quadersockel und zwei weitere,

durch korinthische Halbsäulen und übergiebelte Risalite gegliederte Etagen steigen direkt aus der Spree empor.

Die Attika bekrönen Allegorien der Künste und berühmter Kunststädte von den Bildhauern

August Vogel und Wilhelm Widemann.

Die Zukunft der Museumsinsel bis 2028

Fotos: Stiftung Preußischer Kulturbesitz / Imaging Atelier

 

So wird die Museumsinsel künftig aussehen (3D-Modell) - das ist der Blick von aus Richtung Kupfergraben

  

 

Von der Schlossbrücke aus würde sich dieser Blick auf die James Simon-Galerie bieten, das neue zentrale Eingängsgebäude der Museumsinsel.

Die Ansicht vom Kupfergraben aus. Die Rohbau soll bis Ende 2011 fertig sein, die Eröffnung soll 2013 folgen. Kosten: 73 Millionen Euro.

      

 

Blick von oben auf das Pergamonmuseum rechts. Es wird ab Mitte 2012 durch zwei Anbauten ergänzt und durch die archäologische Promenade im Untergeschoss mit der James-Simon-Galerie und dem Bodemuseum verbunden. Hinzu kommt die Grundsanierung. Die Arbeiten sollen 13 Jahre dauern. Kosten: 385 Millionen Euro.
 
Die Baustelle die James-Simon-Galerie 2015
 
 
2015 April Baustelle James-Simon Galerie Fundamente
 
Mit der Namensgebung für ihr neues Eingangsgebäude ehren die Staatlichen Museen zu Berlin ihren bedeutendsten Mäzen: James Simon (1851–1932). Der Textilkaufmann aus einer jüdischen Berliner Familie ist mit seiner großzügigen Förderung von Kunst, Wissenschaft und Gemeinwohl bis heute ein strahlendes Vorbild für modernes Bürgerengagement.

Auf 1.200 Pfählen im Kolk

Bauen auf der Spreeinsel war schon immer schwierig, denn Berlin ist auf Sand gebaut und die Museen zwischen Spree und Kupfergraben zum Teil sogar auf Schlamm. Grund dafür ist die letzte Eiszeit, die vor 18.000 Jahren zu Ende ging. Das Schmelzwasser der Gletscher formte eine Abflussrinne, die heute Berliner Urstromtal genannt wird. Neben dem hohen Grundwasserspiegel bereitete eine mit Schlamm gefüllte Auswaschung (der Kolk) den Baufachleuten schon immer die größten Probleme. Die ersten Bauten der Museumsinsel errichtete man daher auf Holzpfählen, die durch den Schlamm hindurch in festere Erdschichten gebohrt wurden.  

 

2015 April Baustelle James-Simon-Galerie

An der Baustelle der James-Simon-Galerie ist der Kolk 40 Meter tief. Auf mehr als 1.200 Stahlpfählen mit bis zu 50 Meter Länge wurde unter Wasser eine Betonsohle aufgebracht und von Tauchern mit den Pfählen verbunden. Diese aufwändige Konstruktion wird das Gebäude tragen, das zwischen den Spundwänden der trockengelegten Baugrube entsteht: Die James-Simon-Galerie.

2015 Mai Baustelle James-Simon-Galerie

2016 September Baustelle James-Simon-Galerie

2017 September Baustelle James-Simon-Galerie

 


 

                     Die Friedrichsbrücke wird restauriert  
 
 
1846 Altes und Neues Museum mit Brückengang und Friedrichbrücke
1870 Friedrichbrücke im Umbau
 
1910 Friedrichsbrücke mit Nationalgallerie
 
2014 Baustelle Friedrichsbrücke an der Museumsinsel geradezu der Berliner Dom
 
 
2014 Baustelle Friedrichsbrücke mit Blick links zur Museumsinsel
 
Die Friedrichsbrücke an der Museumsinsel wird täglich von tausenden Touristen genutzt. Deren Sanierung läuft schon seit letztem Jahr und geht nun in die entscheidende Phase. Am Ende wird die Brücke mehr als doppelt so breit sein.
 
 
 
 
 
2015 Friedrichsbrücke an der Museumsinsel nach Sanierung wieder eröffnet aber die alte Schönheit der Brücke wurde nicht erreicht mir fehlen Aufbauten.
 
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Ich würde mich über alte Bücher, Fotos , Karten ,Ansichtskarten, Bilder und Geschichten über das "Alte Berlin" freuen und denke nicht , dass hat er schon oder das kennt er schon !! Alles ist für mein Hobby "Das Alte Berlin " immer wieder spannend !! Ich hole mir auch das Material ab oder komme für die Transport- oder Versandkosten auf.

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