Leipziger Platz an der Leipziger Strasse

Denke immer daran , alles was wir hier auf dieser Welt nutzen ist nur geborgt, gehe mit allem entsprechend sorgsam um , damit unsere Nachkommen uns nicht verachten , sondern auch ein glückliches Leben , in einer gesunden Natur und Umwelt erleben können !!!

 

 

Leipziger Platz

  Geschichte

Der Platz mit der Form eines Achtecks (früher Octogon genannt) wurde zusammen mit dem Pariser Platz (früher Quareé = Viereck genannt) und dem Mehringplatz (früher Rondell = Kreis genannt) von Philipp Gerlach von 1732 bis 1738 angelegt und von repräsentativen Wohnbauten umfasst. Ab 1814 erhielt er in Erinnerung an die Völkerschlacht bei Leipzig seinen Namen.

1850 Leipziger Platz 12 - 15

  Der Leipziger Platz 1825  

  

 

1946 Das grösste Ruinenfeld der Weltgeschichte die Umgebung um den Potsdamer Platz    

   

Der Leipziger Platz 1921                                  Der Leipziger Platz 1946 

 

Das erste Gebäude an der Nordseite des Leipziger Platzes war ursprünglich dieses stattliche Haus Leipziger Straße 137, Ecke Leipziger Platz 12, von Friedrich Hitzig um 1850 und musste der Erweiterung des Warenhauses Wertheim weichen, Abriss um 1903.

       

An seiner Westseite geht der Leipziger Platz in den bekannteren Potsdamer Platz über. Bis zu ihrem Abriss im Jahr 1867 wurden beide Plätze durch die Akzisemauer (Berliner Zollmauer) getrennt, das Potsdamer Tor allerdings blieb bestehen. Erst dann verschob sich die Bedeutung des Areals zugunsten des Potsdamer Platzes, der zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt wuchs. Der Leipziger Platz entwickelte sich unter anderem durch den Bau des Wertheim-Kaufhauses am Ende des 19. Jahrhunderts zu einer wichtigen Geschäftsadresse in Berlin.

   Kaufhaus Wertheim 1920 Leipziger Platz

 

1898 Großer Lichthof Kaufhaus Wertheim

 

1898 Konditorei und Teeraum Kaufhaus Wertheim

 

1898 Dachgarten Kaufhaus Wertheim

 2014 Kaufhaus LP 12 am Leipziger Platz 

1935 Kaufhaus Wertheim Vorhalle

 

2014 Neue Passage zum Leipziger Platz 12

Durch Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg wurde die Bebauung um den Leipziger Platz weitgehend zerstört; die Ruinen nach Kriegsende abgetragen. Zu Zeiten der Teilung Berlins verlief quer über den Potsdamer Platz von Nord nach Süd die Berliner Mauer einschließlich des Todesstreifens.

1946 Leipziger Platz links das Kaufhaus Wetheim

  

  

1947 Kriegsschäden Leipziger Platz und Potzdamer Platz  

 

1928 Der Potsdamer Platz mit Haus Vaterland

1962 Der Potsdamer Platz mit Ruine Haus Vaterland

 

 

Im Krieg wurde das Areal zerstört. Die Sektorengrenze zwischen West- und Ostberlin verlief hier - später entstanden Mauer und Todesstrefen. Der Leipziger und der Potsdamer Platz verkamen zu riesigen Brachen.

 

    

     Der Leipziger Platz 2005        

Auch die Wiederbebauung des Areals des Wertheim-Kaufhauses ist durch dessen Rückübertragung vom KarstadtQuelle-Konzern an die Wertheim-Erben möglich geworden. Mitte Dezember 2006 wurde das 22.000 m² große Grundstück für 75 Mio. Euro an das Immobilienunternehmen Orco-Gruppe verkauft und liegt brach.  

 

   Baustelle

 

 Baustart am Leipziger Platz für 450 Millionen-Euro-Projekt

Seit der Wende wird der Wiederaufbau des Octogons vorangetrieben. Am Platz liegt das Mosse-Palais und die im April 2005 fertiggestellte Kanadische Botschaft. Damit sind fünf der acht Ecken bebaut. Für zwei der heute noch unbebauten Grundstücke, die des Deutschen Reisebüros und des Automobilclubs von Deutschland (AvD), gibt es Baupläne.

 

Leipziger Platz Nr. 15

Auf diesem Grundstück stand einst das historische Wohnhaus von Rudolf Mosse siehe unten ,1881 bis 1885 errichtete Stadtresidenz des Verlegers und „Zeitungskönigs“ Rudolf Mosse. Das sogenannte Mossepalais ist das erste Projekt, das am Leipziger Platz im Jahr 1996 realisiert wurde.

 

  

Leipziger Platz Nr. 17

Das Grundstück erwarb 1910 Wertheim und wurde 1938 veräussert an die NSDAP, 1945 Zerstörung und Abriss und 2003 und 2004 Bau der Kanadischen Botschaft . 

 

 

Leipziger Platz 18-19 

Der Potsdamer Platz oben mit dem Palast-Hotel, um 1899. Das Hotel hatte  drei Fronten an der Königgrätzer Strasse, am Potsdamer Platz und am Leipziger Platz.

 

Stand März 2011

Eines der letzten Grundstücke in allerbester Lage der Stadt wird nun endlich wieder bebaut.  Der erste Spatenstich auf dem ehemaligen Wertheim-Areal fand statt.

    

Stand April 2011

             

 

Stand Mai 2011

Stand November 2011

 

 

Stand Januar 2012

                                           

 

 

 U-Bahn-Verkehr nach Wassereinbruch gestoppt: Wegen einer Havarie auf der Großbaustelle Leipziger Platz bleibt die U 2 unterbrochen – noch einige Tage lang.

Rund 200 Meter lang, 100 Meter breit und 20 Meter tief ist die Baugrube unweit vom Potsdamer Platz, in der am Freitag ein Problem auftrat. „Bauarbeiter bemerkten, wie der Boden plötzlich matschig wurde – wie bei einer Flut“, sagte Andreas Fettchenhauer, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Leipziger Platz 12, der Berliner Zeitung. Es gab eine Schlammwelle, dann sackten auch noch rund drei Kubikmeter Erdreich weg. Ohne Zeit zu verlieren, verständigten die Arbeiter den Polier und den Bauleiter, der gleich die BVG anrief. Denn der Grundwassereinbruch ereignete sich nahe der Voßstraße beim U-2-Tunnel.

 

Der Bau geht weiter und es nimmt schon Formen an:

 

2013 Mai Baustelle Leipziger Strasse Wertheim

2013 Oktober  Baustelle Leipziger Strasse Wertheim

2013 Mai Baustelle Leipziger Platz Wertheim

 

 Am Leipziger Platz wird seit 2010 gebaut und so soll das Ergebnis einmal aussehen: Für 450 Millionen Euro entsteht auf der Brache ein Einkaufszentrum und ein Hotel. Der mit Sandstein verkleidete Komplex soll eine Größe von 150.000 Quadratmetern haben.   

900 Arbeiter sollen das zurzeit größte Berliner Bauprojekt bis 2013 fertigstellen. Das gewaltige Einkaufscenter soll doppelt so groß wie die Arkaden am Potsdamer Platz werden, mit 50 000 Quadratmeter Verkaufsfläche, rund 200 Geschäften und einem 7000 Quadratmeter großen Hotel des Betreibers Motel One.

Perspektive Voßstraße: Eine etwa zwanzig Meter breite Straße soll das Grundstück in zwei Blöcke zerschneiden. Der Weg soll direkt gegenüber vom Bundesrat entstehen und das Parlamentsgebäude mit den Landesvertretungen hinter dem Neubau verbinden.

 

 

        

                                                            

Es geht weiter

Es ist das größte private Bauprojekt in Berlin. Auf dem alten Wertheim-Areal zwischen Leipziger Platz und Wilhelmstraße entsteht eine riesige Anlage für eine Einkaufspassage, Hotel, Büros, Restaurants und Wohnungen.

So wird das neue Stadtviertel aussehen. Im Hintergrund der bereits in Bau befindliche Teil, im Vordergrund die Erweiterung.Die bisherige Baufläche von 20.600 Quadratmetern wächst dadurch auf fast 34.000 Quadratmeter.

 

2013 März Baustelle von der Wilhelmstrasse

2013 März Baustelle von der Wilhelmstrasse

2013 Oktober Baustelle von Wilhelmstrasse

Größtes privates Bauprojekt in Berlin

Der Anspruch für das neue Shoppingcenter ist hoch: „Wir wollen unter den Einkaufscentern in Berlin das KaDeWe sein“, sagt der Berliner Unternehmer Harald G. Huth. Die geplante Investition von 500 Millionen Euro auf dem ehemaligen Wertheim-Areal erhöht sich durch die Erweiterung auf 800 Millionen Euro. Das Vorhaben am Leipziger Platz ist damit das größte private Bauprojekt in Berlin. Huth sagte, er investiere „überwiegend familieneigenes Geld“. Obwohl die Arbeiten auf der Erweiterungsfläche mehr als ein Jahr nach dem Baustart auf dem ehemaligen Wertheim-Areal begonnen haben, sollen beide Komplexe bis 2014 fertiggestellt werden.

2013 März Baustelle von der Voßstrasse

2013 Oktober Baustelle Ecke Wilhelmstrasse /Voßstrasse

2013 März Baustelle von der Voßstrasse

 

Mit dem neuen Stadtquartier wird städtebaulich eine Lücke zwischen dem Leipziger und Potsdamer Platz auf der einen Seite und der Friedrichstraße auf der anderen Seite geschlossen. In dem neuen Stadtquartier werden später rund 4 000 Menschen arbeiten.
 

Stand März 2013

 

2013 Mai Baustelle von der Voßstrasse

2013 Oktober  Baustelle  der Voßstrasse 33 eingefügt in den Baukomplex

  

Als Wohnhaus wurde 1884–1886 die Voßstraße 33 von den Architekten Ende & Böckmann gebaut. 1925 wird es mit den Reichsbahngebäuden Nummer 34–35 verbunden. Heute ist es das einzig verbliebene alte Gebäude an der ganzen Straßenfront.

 

Geschichte der Voßstrasse

 

  

Die Voßstraße liegt im Zentrum von Berlin. Sie verläuft in östlich-westlicher Richtung von der Wilhelmstraße zur Ebertstraße im Bezirk Mitte. Im Kaiserreich wurde sie Teil des Regierungsviertels. International bekannt ist sie, weil hier Hitlers Reichskanzlei gebaut wurde.

Beinahe jedes Grundstück in dieser Strasse hat seine Geschichte.

  

 

Eröffnung Einkaufszentrum

"Mall of Berlin "

ist Geschichte !!!!

Auf dem rund 22.000 Quadratmeter großen Areal am Leipziger Platz 12 und entlang der Leipziger Straße war früher das Kaufhaus Wertheim angesiedelt, das als eines der schönsten Kaufhäuser Deutschlands bezeichnet wurde und nach Plänen des Architekten Alfred Messel bis 1906 in einem historistischen Stilmix gebaut worden war. Es war bis zur Teilzerstörung im Zweiten Weltkrieg und dem anschließenden Abriss in der DDR-Zeit Europas größtes Kaufhaus.

Der Abriss der Wertheim-Ruine erfolgte in den 1950er Jahren und bis zur vollständigen Abtragung im Jahr 2005 wurde der Tresorraum des ehemaligen Kaufhauses vom Club Tresor genutzt.

 

 

Seit dem 25. September 2014 ist die Mall für die Öffentlichkeit geöffnet, bereits am Vorabend fand eine große Eröffnungsfeier statt. Es stehen 270 Geschäfte auf über 76.000 m² zur Verfügung, deren Größe zurzeit nur von den Gropius Passagen übertroffen werden. Nach der angekündigten Erweiterung um weitere 50 Geschäfte im Jahr 2015 würde der Komplex dann an die erste Stelle der Berliner Einkaufszentren rücken, sowie mit seinen 135.000 m² und den dann 320 Geschäften zum größten Einkaufszentrum Deutschlands werden.

Die Investoren erhoffen sich mit der Mall eine neue Berliner Einkaufsachse vom Potsdamer Platz über den Leipziger Platz bis hin zur Friedrichstraße.

 

2014 Einkaufscenter LR12 2.Etage

 

Eine von mehreren Messingtafeln vor den Rolltreppen

mit historisch bedeutenden Zitaten (hier von John F.Kennedy)

 

Sehr angenehm haben wir die vielen und sehr bequemen , eleganten Sitzgruppen empfunden, die auch während des Shopping zum Verweilen einladen.

 

 

Guten Einkauf !!!!

 

 

Ich würde mich über alte Bücher, Fotos , Karten ,Ansichtskarten, Bilder und Geschichten über das "Alte Berlin" freuen und denke nicht , dass hat er schon oder das kennt er schon !! Alles ist für mein Hobby "Das Alte Berlin " immer wieder spannend !! Ich hole mir auch das Material ab oder komme für die Transport- oder Versandkosten auf.

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