Neuordnung zwischen Schloßplatz und Gertraudenstrasse und Breite Strasse

Denke immer daran , alles was wir hier auf dieser Welt nutzen ist nur geborgt, gehe mit allem entsprechend sorgsam um , damit unsere Nachkommen uns nicht verachten , sondern auch ein glückliches Leben , in einer gesunden Natur und Umwelt erleben können !!!

 Neuordnung zwischen Schloßplatz

und Gertraudenstrasse und Breite Strasse

 

 

Der Petriplatz 2010 mit den Umrissen der ehemaligen Lage der Petrikirchen

Petriplatz mit Kirche

 

 

1730 Die Petrikirche 

 

1800 Petrikirche Berlin

1860 Petrikirche am Petriplatz

 

Petrikirche kurz vor Abriss 1960

Die gesprengte Petrikirche

Der Bebauungsplan 2011

  Vorgesehen ist es diesen Teil der Spreeinsel entsprechend seiner besonderen historischen und stadträumlichen Bedeutung wieder in Wert zu setzen. Dazu ist es notwendig, die in den Nachkriegsjahren entstandenen Brüche in der Stadtstruktur zu überwinden, die Verkehrsschneisen der Gertraudenstraße und der Breiten Straße zu städtischen Straßenräumen umzugestalten und die historische Abfolge der öffentlichen Räume mit dem Petriplatz im Zentrum wieder erkennbar zu machen.

1910 Ehemaliges Kaufhaus Hertzog Brüderstrasse Ecke Scharrenstrasse

1982 Ehemaliges Jugendmodezentrum Brüderstrasse Ecke Scharrenstrasse

Kontex Jugendmode Werbeschild von 1987

   

  Ansicht des Kaufhaus Hertzog neu !!

2015 Das Kaufhaus Hertzog Innen

Die Restaurierung läuft auf vollen Touren !!

Stand Nov.2016


Cöllnisches Rathaus

  Der Petriplatz mit dem geplanten Neubau am Ort des früheren Cöllnischen Rathauses (Konzept: Nöfer).

Blick vom Mühlendamm auf die geplanten Neubauten an der Breiten Straße .

Die zurückgewonnenen Parkplatz- und Straßenflächen und der Block des früheren Bauministeriums sollen genutzt werden, um ein belebtes Innenstadtquartier mit hoher Nutzungs- und Erlebnisqualität entstehen zu lassen.

Oktober 2011

 Der Abriss des früheren Bauministerieum der DDR hat begonnen .Blick auf die Scharrenstrasse , 

 Foto oben rechts  ist die Breite Strasse zusehen.

Baustop für interessante archiologische Funde in der Breite Strasse - Ecke Scharrenstrasse

 Die zu erhaltenden Wohngebäude an der Friedrichsgracht leisten dazu einen wichtigen Beitrag, ebenso die zentralen Funktionen der Musikhochschule, der Stadtbibliothek und des Hauses der Deutschen Wirtschaft zwischen Breite Straße und Spree. Die geplante Neubebauung soll dieses Spektrum durch Wohnungen, Geschäfte und Büroarbeitsplätze ergänzen. Nicht zuletzt ist es Ziel der Planung, die Geschichte des Ortes wieder erlebbar zu machen. Die denkmalgeschützte Altbebauung und die in jüngster Zeit entdeckten archäologischen Spuren werden in die neue Bebauungs- und Freiraumstruktur eingebunden. Am Ort der früheren Lateinschule sollen die Grabungsfunde in einem Besucherzentrum zugänglich gemacht werden.

 

Petriplatz Fundamente der Lateinschule

 Weil das Gelände für die Stadtgeschichte so bedeutsam ist, überarbeitet das Land seine Planungen für das Areal. So werden die alten Kirchenmauern in die Gestaltung des Petriplatzes einbezogen. Ein neues Geschäftshaus daneben darf zudem über der alten Lateinschule errichtet werden. Bedingung ist aber, dass im Untergeschoss die ausgegrabenen Mauern der Schule sichtbar bleiben.

Die Sklette vom Petriplatz

2012 Fundamente der Lateinschule rechts und geradezu ein ehemaliger Kellerraum der mit Holzbohlen gebaut war und die Stufen noch erkennbar waren

2012 Ausgrabungsstätte Lateinschule über der orangen Linie gut erkennbar das Strassenpflaster aus dem 14.Jahrhundert auf der die Fundamente der Lateinschule gebaut wurden

Die Lateinschule wurde vermutlich Mitte des 14. Jahrhunderts gegründet, sie brannte gemeinsam mit dem spätgotischen Bau der Petrikirche 1730 ab. Das Erdgeschoss des Neubaus soll als Museum dienen, in dem die Funde vom Petriplatz gezeigt werden. Dazu zählen 50 bemalte Teller, Gürtelschnallen, Fingerhüte und Gegenstände aus Horn und Tierknochen wie ein kleiner Kamm und eine Zahnbürste. Auch die älteste Eichenbohle der Besiedlung soll ausgestellt werden: Sie wurde in einem mittelalterlichen Holzkeller unter der Lateinschule gefunden - und stammt von 1212.

Stand 18.10.2011/29.10.2012

 

Stadtgeschichte kann zu Herzen gehen. Am Petriplatz wurden Gebeine eines Paares freigelegt, das sich nicht loslasssen wollte – Berlins Romeo und Julia.

Er hatte den Arm um sie gelegt, sie schmiegte sich an ihn – und zusätzlich hielten sie sich an den Händen. Diese beiden Berliner konnte weder der Tod scheiden noch die Zeit: Mindestens sechs Jahrhunderte lang lagen sie so und hatten einander auch noch nicht losgelassen, als man ihre Skelette auf dem Petriplatz entdeckte.

„Das hat uns sehr berührt“, sagt Claudia Maria Melisch. Die Archäologin hat von 2007 bis 2009 gemeinsam mit vielen Kollegen und Helfern auf dem Petriplatz nach den Ursprüngen Berlins gegraben.

 

Das markante Gebäude des Cöllnischen Rathauses war – als Sitz der Stadtverordnetenversammlung der 1709 fusionierten Städte Cölln und Berlin gebaut – von 1723 bis 1900 Teil der städtischen Verwaltung der Stadt Berlin.

Das Cöllnische Rathaus 1784 mit Krüppel-Walmdach und Krüppel-Turm

Das Areal des ehemaligen Cöllnischen Rathauses liegt an der heutigen Straßenecke Breite Straße und Scharrenstraße. Die Hauptfassade des Gebäudes war auf den (heute nicht mehr existierenden) Cöllnischen Fischmarkt gerichtet, heute gehört dieser zur Rampe der Mühlendammbrücke.

 

 

Das Cöllnische Rathaus 1880

 

Wo sich das ursprüngliche Rathaus der im 12. Jahrhundert entstandenen Stadt Cölln befand ist ungeklärt. Historiker und Archäologen vermuten einen Standort in der Nähe des Petriplatzes, wahrscheinlich sogar an gleichem Ort wie das Cöllnische Rathaus der Barockzeit. Jedoch sind hierfür auch bei den Grabungen im Jahr 2010 keine verlässlichen Belege gefunden worden, lediglich von „Renovierungen“ des Rathauses ist 1580 und 1583 in frühneuzeitlichen Dokumenten die Rede, 1612 von einem Neubau nach teilweisem Einsturz.

 

Die Cöllnische Stadtwaage 1880

 

Ausgrabungen in der Breite Strasse

Alte Fundamente Breite Strasse

 

 

Archäologen graben an der Breiten Straße im historischen Berlin-Cölln nach Spuren der früheren Bebauung. Vor dem zweiten Weltkrieg gehörte sie zu den wichtigsten Straßen Berlins.

 

 

Ausgegraben wurden Keller und Fundamente, die einst zu prominenten Gebäuden an der Breiten Straße gehörten, etwa zum Ermeler-Haus (1760 bis 1764) und zum Warenhaus Hertzog.

2013 Alte Heizungsanlage vom Kaufhaus Hertzog

2013 Der Tresorraum vom Kaufhaus Hertzog

2013 Fundstücke vom Kaufhaus Hertzog

 

Seit letztem Frühjahr graben hier nun zehn Archäologen. Chef Schümann: „Wir haben etwa 1.000 Fundstücke zusammengetragen: Uniformteile, Keramik, Schreibvorlagen, Schlüsselbrett, Lampen, Geldstücke, Kacheln, Geschirr und und und.“ Die Schließfächer im entdeckten Tresorraum waren übrigens leer. Bis zum August wird noch weiter gebuddelt. Wann und wo die Fundstücke gezeigt werden, steht noch nicht fest.

Ein bunter Gabentisch der Archäologie. Fragmente des ersten Berliner Kaufhausimperiums um die Familie Hertzog. Einst größer und mächtiger als die Wertheims und Tietzes. Aber im Gegensatz zu diesen fast völlig vergessen. An der Breiten Straße wird die Erinnerung an diese große Berliner Familie wieder ausgegraben. 

 

 

 Die Knöpfe gehörten mal zu den Uniformen der Angestellten im Warenhaus Hertzog.

Rudolph Hertzog senior begann 1839 damit, eine ganze Häuserzeile an der Breiten Straße aufzukaufen und zu einem großen Kaufhaus samt Versandhandel umzubauen. Vor allem Teppiche, Möbel, Textilien und Stoffe bot Hertzog feil, im großen Stil. Er annoncierte seine Waren zu Festpreisen, eine unerhörte Neuerung, die in den Berliner Salons diskutiert wurde.

Ausgrabungsstätte Breite Strasse Warenhaus Hertzog Fundamente werden gesichert aber so richtig werde ich als Berliner nicht informiert was hier passiert !!!

Stand Oktober 2013

Die Ausgrabungsstätte ist wieder geschlossen und der restliche Flügel des ehemalien Bauministerium der DDR wurde weiter abgerissen. Hier der Stand Juni 2014.

Bauarbeiten Breitestraße Stand 2016

Stand November 2016

2014 Blick aus der Breite Strasse auf Neubau Berliner Schloss

 

   Der Bau hat begonnen !!!      

Ein Haus für drei Religionen

Das House of One am Petriplatz

Juden, Christen und Muslime wollen hier ein Haus errichten, unter dessen Dach eine Synagoge, eine Kirche und eine Moschee vereint sind.

Das House of One

Der Grundgedanke und Kern des House of One soll gerade darin bestehen , ihn am mittelalterlichen Gründungsort Cöllns - Berlins, präzise auf den Kirchenfundamenten der Petrikirche, zu errichten. Das Miteinander von Stadt und Religion, wie es seit 800 Jahren hier gelebt wurde, soll auf diese Weise eine Fortschreibung im Lichte der multireligiös geprägten Gegenwart dieser Stadt Berlins erfahren. Das Neue gründet auf dem Alten, bewahrt es und schreibt es in die Zukunft hinein fort.

 Das House of One an der Gertraudenstrasse im Hintergrund die Brüderstrasse

 

2015 August Baustelle ist eröffnet und der Aushub für die Fundamente für das House of One hat begonnen und geht gut voran !!

Im Juli 2016 erhielt das Projekt eine Finanzierungszusage in Höhe von 2,2 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt im Rahmen des Förderprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ sowie weitere 1,2 Millionen Euro vom Land Berlin. Und es sieht so aus als sei der Bau im vorgenommenen Zeitplan.

Stand 2016 Sept.

 

 

Ich würde mich über alte Bücher, Fotos , Karten ,Ansichtskarten, Bilder und Geschichten über das "Alte Berlin" freuen und denke nicht , dass hat er schon oder das kennt er schon !! Alles ist für mein Hobby "Das Alte Berlin " immer wieder spannend !! Ich hole mir auch das Material ab oder komme für die Transport- oder Versandkosten auf.

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