Denke immer daran , alles was wir hier auf dieser Welt nutzen ist nur geborgt, gehe mit allem entsprechend sorgsam um , damit unsere Nachkommen uns nicht verachten , sondern auch ein glückliches Leben , in einer gesunden Natur und Umwelt erleben können !!!

 

 

 " Unter den Linden "  

      Gestern und Heute  

 

 Unter den Linden ist eine der bekanntesten Prachtstraßen in Berlin.
Sie wird auch als zentrale Verkehrsachse bezeichnet, da sie viele wichtige Sehenswürdigkeiten und Plätze miteinander verbindet, wie den
Potsdamer Platz und das Brandenburger Tor, aber auch die Schlossbrücke mit der Museumsinsel.

    

 1925 Pariser Platz Unter den Linden

    

1951 Der Pariser Platz Unter den Linden

2009 Pariser Platz Unter den Linden

es werde immer noch 29 Eicheln und alle Lorbeerblätter gesucht die 1989 in der Silvesternacht aus dem Eichenkranz des Siegerzeichens entwendet wurden.

 

 Unter den Linden 1810                            Unter den Linden 1920

In der Geschichte Berlins war die Straße „Unter Den Linden“ lediglich ein Reitweg, der 1573 von einem Kurfürsten angelegt wurde. Er verband den Berliner Tiergarten mit dem Stadtschloss. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Straße dann fast komplett zerstört. In den darauf folgenden Jahren wurde die Straße „Unter den Linden“ nach und nach wieder aufgebaut, man versuchte die historischen Gebäude noch zu retten und schaffte dies auch zum größten Teil.

 

  1690 Unter den Linden  

 

 1780 Unter den Linden

  

 

 

Das Zeughaus ist das älteste erhaltene Gebäude am Boulevard Unter den Linden in Berlin und datiert aus der Epoche des Barock. Es wurde als Waffenarsenal (Zeughaus) erbaut. Heute beherbergt es das Deutsche Historische Museum.

Die Strasse Unter den Linden war und ist ein Ort der Repräsentation, auf dem Paraden abgehalten wurden, die Menschen flanier(t)en, an dem das Zeughaus die militärische und das Opernhaus die kulturelle Stärke Preußens, des Kaiserreiches bzw. der Republik bezeug(t)en. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren Geist und Macht noch immer Unter den Linden Präsent. Am einen Ende, im Schloss, wohnte Kaiser Wilhelm II., am anderen, am Pariser Platz, der vom Haupt der Hohenzollern nicht sonderlich geschätzte Maler Max Liebermann.
  

 

  Die Universität wurde am 16. August 1809 auf Initiative des liberalen preußischen Bildungsreformers und Sprachwissenschaftlers Wilhelm von Humboldt gegründet und nahm 1810 als Berliner Universität (Alma Mater Berolinensis) ihren Betrieb auf. Von 1828 bis 1946 trug sie den Namen Friedrich-Wilhelms-Universität, zu Ehren ihres Gründers, des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III.

1949 erhielt die Universität ihren heutigen Namen Humboldt-Universität zu Berlin.Das Bild zeigt die Universität im Jahre 1850.

Lebensgefühl 1905-1932


 

Unter den Linden hatte der aus Mainz stammende gelernte Kunsttischler Lorenz Adlon, der mit zwei französischen Restaurants in Berlin zu Geld gekommen war, sein Luxushotel an bester Lage errichtet, das der Kaiser höchstpersönlich als erster 1907 besichtigte und zur Unterbringung von Staatsgästen nutzte.

 

   

1911 Hotel Adlon                                            1911 Lobby Hotel Adlon

Das Adlon richtete bis zur Abdankung des Kaiser 1918 die Bankette aus. Der Hotelgründer kam 1921 bei einem Autounfall ums Leben. Sein Sohn Louis führte das Haus in altem Glanz weiter. Im und nach dem Zweiten Krieg weitgehend zerstört, wurde das Adlon 1997 neu errichtet und dominiert seither wieder den Pariser Platz.

 

1920 Aufgang zum Grillroom links und rechts der Grillroom im Hotel Adlon

1920 Kaisersaal Hotel Adlon

  

 1945 das bis auf den Seitenflügel abgebrannte Hotel Adlon

          

    2009 Das Hotel Adlon im neuen Glanz

 

Der westliche Teil der Linden galt als Vergnügungsort. Max Reinhardt gehörte 1901 zu den Mitbegründern des Kabaretts "Schall und Rauch", das im darauffolgenden Jahr in "Kleines Theater" umbenannt wurde, das Reinhardt von 1903 bis 1905 selbst leitete. Dort erregte er mit der deutschen Erstaufführung von Maxim Gorkis Nachtasyl Aufsehen. Im westlichen Teil der Linden boten sich Freudenmädchen den Müßiggängern und Fremden an, unter denen sie viele zahlungswillige Kunden fanden. Wiener und Schweizer Konditoren brachten die Kaffeehauskultur nach Berlin. Unter den Linden luden seit dem Biedermeier das Kranzler sowie seit den Gründerjahren Mathias Bauer in das pompöse Café Bauer zum Verweilen und Zeitungslesen bei Kaffee und Kuchen ein.     

        

 1900 Unter den Linden

Hier ein Orginalstuhl den der Benutzer für 5 Pfennige eine Stunde mieten konnte

um mittedrin im schönen Umfeld der Straße Unter den Linden dabei zu sein.

  

1900 Cafe Bauer und Cafe Kranzler                1945 Cafe Kranzler

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Strasse Unter den Linden um die dreihundert Mal bombardiert. Die wenigen im Februar 1945 noch intakten Gebäude zwischen dem Pariser Platz und dem Lustgarten wurden in den letzten Wochen des Kriegs in Schutt und Asche gelegt. Die jungen Linden, die erst nach den Olympischen Spielen von 1936 wieder angepflanzt worden waren, waren verkohlt. Das Brandenburger Tor stand allerdings noch immer, wenn auch beschädigt und mit zerschossener Quadriga.

 

 

1945 Pariser Platz

1945 Unter den Linden

14.Mai 1945 in Berlin

  
In Erinnerung an die Verbrennung von rund 20,000 Büchern durch die Nazis auf dem Opernplatz kreierte der Künstler Micha Ullmann in der Mitte unter dem Platz einen fünf Meter tiefen Bibliotheksraum mit leeren Regalen, den man über eine begehbare Glasplatte einsehen kann.

      

  1933 Bücherverbrennung                 Glasplatte auf dem Opernplatz

Im Laufe der Straße befinden sich viele bekannte Bauwerke und Plätze. Hier nur einige wenige Beispiele: die Staatsoper

  

Staatsoper 1745                                   Staatsoper 2006

 das Brandenburger Tor, die Russische Botschaft, der Pariser Platz, der römische Hof, die Humboldt Universität und viele andere mehr, doch von allen sticht die deutsche Staatsoper am meisten heraus, und ist das bekannteste und beliebteste Bauwerk in der Straße "Unter den Linden". Im Laufe der Jahre hat sich diese Straße immer mehr zur Prachtstraße gewandelt und wurde immer ein größerer Boulevard - ein Treffpunkt für die höhere Schicht.

  

Russische Botschaft 1958       Russische Botschaft 2006

  

Ab Ende der 1950er-Jahre wurden auch die historischen Gebäude nach und nach wieder aufgebaut, mit Ausnahme des Stadtschlosses, das unter dem Einfluss der sowjetischen Besatzungsmacht als Symbol des verhassten preußischen Militarismus gesprengt wurde. Es wurde erst 1973 bis 1976 durch den an etwas anderer Stelle errichteten Palast der Republik ersetzt. Nach 1989 wurde der Palast wegen Asbestverseuchung geschlossen (von temporärer Zwischennutzung abgesehen) und verfiel zunehmend.

 

 Die Frage, ob er renoviert werden soll, oder ob an seiner Stelle wieder das alte Stadtschloss oder aber etwas gänzlich anderes errichtet werden soll, war in den letzten Jahren Gegenstand einer lebhaften Kontroverse im kulturellen Leben Berlins. Seit dem 6. Februar 2006 wurde der Palast schrittweise bis Ende 2008 abgetragen. Am 28. November 2008 fand ein Architekten-Wettbewerb für den Wiederaufbau des Stadtschlosses statt, welchen Francesco Stella gewann. Nun muss der Entwurf noch dem Bundestag vorgelegt werden. 2010 soll Baubeginn für das Humboldt-Forum in der Kubatur des Berliner Stadtschlosses sein. Auch wurde Anfang 2006 das in den 1960er-Jahren erbaute Interhotel Unter den Linden zugunsten eines Neubaus abgerissen.

1968 Das Interhotel Unter den Linden

Und was ist daraus entstanden :

   

       Ein Luxus-Geschäftshaus

Baustelle U-Bahnbau

Die ersten Staus sind schon da, doch  in den nächsten  Wochen wird es richtig eng auf der Straße Unter den Linden. Dann beginnen die Tiefbauarbeiten für den neuen U-Bahnhof, der genau unter der Kreuzung Unter den Linden und Friedrichstraße entstehen soll.

 

Seit 1. Juli werden nicht nur die Straßen im Kreuzungsbereich umfangreich gesperrt, auch der Zugverkehr auf der U-Bahn-Linie U6 wird unterbrochen. Bis voraussichtlich Ende Oktober 2013 fahren auf der wichtigen Nord-Süd-Linie keine Züge mehr zwischen den Stationen Friedrichstraße und Französische Straße. 16 Monate lang heißt es für die Fahrgäste: Laufen, umsteigen oder einen Umweg fahren (siehe Grafik).

 

2012 Bau der U-Bahn- Linie 5

Zum Gästebuch

http://aahh-bernds-berlin.npage.eu/guestbook.html

Ich würde mich über alte Bücher, Fotos , Karten ,Ansichtskarten, Bilder und Geschichten über das "Alte Berlin" freuen und denke nicht , dass hat er schon oder das kennt er schon !! Alles ist für mein Hobby "Das Alte Berlin " immer wieder spannend !! Ich hole mir auch das Material ab oder komme für die Transport- oder Versandkosten auf.

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